Einpersonenstück über das Leben des „Vaters der Psychoanalyse“
Der „Vater der Psychoanalyse“ war selbst ein „Psycherl“! Sigmund Freud wurde von Ängsten und Phobien geplagt und geschüttelt. Durch Selbstanalyse versuchte er, seine Neurosen in den Griff zu bekommen.
Das Schauspiel „Freuds Neurosen“ liefert keine umfassende, wissenschaftliche Analyse des Werkes von Sigmund Freud – es stellt Freud als Menschen in den Mittelpunkt. Und dieses Menschsein Freuds ist untrennbar mit seinem Dasein als Jude verbunden. Am eigenen Leib muss Sigmund Freud erfahren, was es zu seiner Zeit bedeutet, Jude zu sein: immer stärker werdender Antisemitismus, Anfeindungen und Intoleranz begleiten ihn ein Leben lang.
Die absolute Herrschaft der Nationalsozialisten dämmert mehr und mehr heran!
Im Stück werden die Zeitpunkte, wo Freud längere Ferienaufenthalte im Ausseerland hatte, behandelt. Es sind dies die Jahre 1896 bis 1898, 1905 und 1930. Diese Jahre spielten eine große Rolle in Freuds schaffen – das ist kein Wunder, denn in Aussee konnte der „Vater der Psychoanalyse“ mit Muse und in aller Ruhe seine Lehre und auch sein Leben überdenken.
Der Autor Helmut Korherr lässt Sigmund Freud ein fiktives, frei erfundenes „Ausseer Notizheft“ führen.
Das Einpersonenstück Freuds Neurosen finden Sie in den Theatertexten des CANTUS Verlags.